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Konflikte mit Kolleg*innen dankbar annehmen, statt in Angriff oder Rückzug zu gehen?

Beziehungen sind dein Quell für Erkenntnis, Heilung und Wachstum …



In diesem Beitrag erzähle ich dir, warum es aus meiner Sicht viel mehr Sinn ergibt, zu lernen deine Konflikte als eine Wachstumschance für dich zu begreifen und als eine Möglichkeit deine Beziehungen zu klären und zu vertiefen.


Jeder von uns kennt diese oder eine ähnliche Situation. Du stehst in einem Lernsetting und ein Kollege macht etwas, wo du denkst: „Geht ja gar nicht.“


Mir zum Beispiel ist schon mehrfach die Situation begegnet, dass ein Kollege in meiner Gegenwart meinem Verständnis nach mega respektlos und verbal gewalttätig den Schüler*innen gegenüber war.


Aber zuallererst …


Was ist überhaupt ein Konflikt?


Immer wenn verschiedene Vorstellungen, Bedürfnisse und Werte aufeinandertreffen und es unmöglich erscheint, beide gleichzeitig zu verwirklichen oder zusammenzubringen, entsteht ein Konflikt.


Warum hassen oder scheuen wir Menschen Konflikte mit anderen?


Taucht ein Konflikt auf, feuern in unserem Gehirn Areale, die ebenfalls aktiv sind, wenn wir körperlichen Schmerz empfinden.


Entsteht ein Konflikt beginnen wir entweder zu kämpfen, wir flüchten oder … wir stellen uns tot. Das sind uralte, einfache und mächtige Mechanismen. Sie laufen ab und passieren mehr oder weniger automatisch – sprich:


Es reagiert in uns.


Eine Möglichkeit damit umzugehen, ist das aktive Bewusst machen und annehmen.

Anstatt direkt zu streiten, uns zu rechtfertigen, peinlich berührt zu kollabieren oder schnell andere, Gleichgesinnte aufzusuchen, um sich bestätigt zu wissen, könnten wir lernen, achtsamer mit unseren Konflikten zu werden. Erst einmal dieses unangenehme Gefühl auszuhalten. Den Konflikt anzunehmen und Bewusstsein hineinzubringen.


Warum ist es also viel sinnvoller, einen Konflikt mit einem/einer Kolleg*in achtsam anzunehmen, ohne gleich zu reagieren?


1. Du lernst deine Bedürfnisse und Werte besser kennen


Durch den Konflikt tritt etwas in dir zutage. Ein unerfülltes Bedürfnis zum Beispiel nach Sicherheit. Oder ist da ein Wert, den du noch nicht bewusst hast, oder den du vielleicht schon kennst, aber in diesem Augenblick nicht leben oder schützen konntest?


2. Du übst dich in Mitgefühl und Verständnis


Dein(e) Kolleg*in ist auch nur ein Mensch. Du weißt nicht, was gerade bei ihm/ihr los ist. Vielleicht benötigt er gerade Hilfe, fühlt sich überfordert, hat einen blinden Fleck?


3. Du erkennst deinen Schatten


Du regst dich über dies und das auf, z.B. die Respektlosigkeit deines Kollegen? An welchen Stellen verhältst du dich deinem Kollegen, oder deinen Schüler*innen gegenüber respektlos?


4. Du bringst dir bei zu dir zu stehen


Ist es vielleicht Zeit z. B. einen Wert von dir ganz bewusst anzuerkennen und mit deinem Standpunkt und deinem – in genau diesen Situationen – verletzen Wert ein klärendes Gespräch mit deinem Kollegen zu suchen?


Es geht dabei um deine Erkenntnis, Heilung und Wachstum


Es ist bei diesem Prozess nicht wichtig, ob der andere deiner Meinung ist, ob ihr euch danach wieder gern habt. Es geht auch nicht darum, den Anderen zu überzeugen.


Dieser Prozess erhöht direkt deine Sichtbarkeit, deine Lebendigkeit und deinen Selbstwert, und es vertieft deine Beziehung zu dir und letztlich auch zu deinen Kolleg*innen –

Auch, wenn ihr euch absolut nicht grün oder einer Meinung seid 😊



Hast du bereits Konflikte als ein Feld für persönliches Wachstum angenommen?

Fällt es dir schwer, für dich einzustehen?

Wünschst du dir manchmal, dass sich deine Kolleg*innen verändern?


Schreib mir gern deine Meinungen …



Interessieren dich die Themen – Schule, Bildung und Gesundheit?

Und die Frage, wie du am besten deinen Beitrag leisten

und dich trotzdem nicht kaputt machen oder an falscher Stelle aufopfern brauchst?


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Ich freue mich auf einen lebendigen Austausch und eure Erfahrungen

Eine gute Zeit wünscht euch Fabian Surrey





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